Gabriele Münter Berlin, Deutschland 1877 - 1962 Murnau, Deutschland

Die frühen Werke sind eng mit ihrer Beziehung zu Wassily Kandinsky und den gemeinsamen Aufenthalten in Murnau verknüpft. Hier entstanden in jenen Jahren ihre berühmten farbenfrohen Bilder der bayerischen Alpenlandschaft, die im Haus arrangierten Stilleben und die Porträts der Malerfreunde.
Für Gabriele Münter war diese Zeit die produktivste Schaffensperiode ihres Lebens. Sie brachte den künstlerischen Durchbruch zu einer neuen Sehweise und neuen Ausdrucksmitteln.
Die Jahre sind darüber hinaus geprägt von der theoretischen Beschäftigung mit Fragen der Kunst. Unter Federführung von Kandinsky kam es 1911 zur Gründung der Künstlergruppe 'Der Blaue Reiter', die einen der wichtigsten Beiträge zur Abstraktion geleistet hat, an der auch Gabriele Münter einen eigenständigen Anteil hat.
Nach der einschneidenden Zäsur des Ersten Weltkriegs und der Trennung von Kandinsky mündete Gabriele Münters künstlerische Entwicklung während der 20er und 30er Jahre in neue Schaffenskraft. Auch das Spätwerk zeugt von ihrer unverminderten Fähigkeit leuchtend-expressive Bilder zu malen.

Abstrakt
Öl auf Karton
1915
41 x 33 cm
signiert unten rechts
rückseitig signiert, datiert und bezeichnet '4. Studie'
Preis auf Anfrage
 
Rapallo (Hütte in den Bergen)
Öl auf Leinwand auf Karton
1905/1906
24,5 x 16,7 cm (Darstellung) / 25,8 x 18 cm (Unterlagekarton)
monogrammiert unten links (nicht lesbar)
rückseitig signiert, datiert (1904) und bezeichnet 'Studie Rapallo ihrem verehrten Dr. Kleeblatt Oktober 1929'
Preis auf Anfrage