Rosemarie Trockel auf der Biennale 2019

Die in Köln lebende Künstlerin Rosemarie Trockel nimmt eine der wichtigsten und einflußreichsten Positionen der Gegenwartskunst ein, und das Magazin Capital setzt sie in seinem Kunstkompass auf Platz 3 der erfolgreichsten lebenden Künstler – weltweit. Nun ist sie – wie alle teilnehmenden Künstler – mit zwei Arbeiten in der Hauptausstellung der diesjährigen Biennale von Venedig im Arsenale und in den Giardini vertreten. 1999 hat Rosemarie Trockel bereits den deutschen Pavillon auf der Biennale in eine eindrucksvolle Video- und Rauminstallation verwandelt, und 1997 erregte sie, zusammen mit Carsten Höller, großes Aufsehen mit dem „Haus für Schweine und Menschen“ auf der Documenta X. Die auf Photographien basierenden Wandinstallationen, die nun auf der Biennale zu sehen sind, knüpfen an eine weitere Documenta-Arbeit der Künstlern an, nämlich das „Teehaus“ in der Karlsaue während der Documenta 13.

Trockels Hauptthema, Rolle und Bewußtsein des einzelnen Individuums und von Gruppen sowie ihre symbolische Selbstdeutung, ist in diesen Werken wiederum der Schlüssel zum Verständnis der scheinbar hermetischen und lapidaren Bildkombinationen, die den Betrachter auf subtile Weise in ihr Spiel mit Bedeutungen und Formen einbeziehen.

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