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Erich Heckel

Park von Dilborn

Öl auf Leinwand
1914
83,9 x 96,7 cm
signiert und datiert unten links rückseitig signiert und datiert

Heckel war zur Teilnahme an der „Deutschen Werkbundausstellung Cöln 1914" eingeladen, die am 15. Mai eröffnet wurde und besuchte anschließend mit Siddi Riha für fünf Wochen Heinrich Nauen. Dieser hatte mit seiner Frau Marie und Tochter Nora im Mai 1911 eine Wohnung in Schloß Dilborn bezogen. Sie umfaßte 365 Quadratmeter des Nordflügels inklusive Turm. Das Schloß war von einem großen Park umgeben, der den beiden Künstlern als Erholungsort ebenso wie als Motiv für ihre Malerei diente. Auch ihre zahlreichen Künstlerfreunde ließen sich während ihrer Besuche davon inspirieren. Heckel schuf mehrere Ansichten des Parks. In „Park von Dilborn II“ hat Heckel eine fast mystische Ansicht geschaffen. Möglicherweise hat der Künstler hier die Stimmung kurz vor einem Gewitter eingefangen. Ein gelbliches Licht, das meist Hagel ankündigt, liegt über den dunkel aufragenden Bäumen. Im Vordergrund teilt sich ein Weg in zwei Abzweigungen um einen Hügel herum. Über diesem hängt die blasse, tiefstehende Sonne unterhalb einer schwarzen Wolkendecke.

Preis auf Anfrage

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