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Erich Heckel

Dünen bei Ostende

Aquarell und Graphit auf Papier
1916
21,3 x 25,7 cm
signiert, datiert und betitelt unten rechts

Bei Ausbruch des Ersten Weltkrieges lässt sich Heckel vom Roten Kreuz zum Pfleger ausbilden. Er leistet zunächst Sanitätsdienst an Schwerverletzten in einem Berliner Lazarett, wird jedoch im März 1915 in einen Sanitätszug nach Flandern versetzt, der unter der Leitung seines Freundes Walter Kaesbach steht. Dieser zieht vor allem Maler und Intellektuelle zu seiner Truppe und ermöglicht ihnen durch geschickte Diensteinteilung, neben ihren Pflichten in einem gewissen Ausmaß der künstlerischen Arbeit nachzugehen. Heckel lernt auf diese Weise neben den Malern Max Kaus, Anton Kerschbaumer und Otto Herbig den Juristen und Dichter aus dem Kreis um Stefan George, Ernst Morwitz, kennen, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verbinden wird. Der Sanitätszug wird in Ostende stationiert, wo Heckel mit einer kurzen Unterbrechung in Gent, bis zum Kriegsende 1918 Dienst tun wird. Er ist während der gesamten Zeit künstlerisch tätig.

Preis auf Anfrage

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