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Yves Klein

Eponge bleue (SE 313)

reines IKB-Pigment und Kunstharz auf Naturschwamm
ca. 1961
6,3 x 7 x 3,7 cm

1961 verwirklichte der Direktor des Museums Haus Lange in Krefeld, Paul Wember, einen großen Wunsch: er präsentierte eine große Ausstellung seines Lieblings-Künstlers Yves Klein - die einzige Museumsausstellung des Künstlers zu Lebzeiten - der im Jahr darauf starb. "Durch die Schwämme – lebendiges, wildes Material – konnte ich Porträts der Leser meiner Monochromen schaffen, die, nachdem sie durch das Blau meiner Gemälde gereist sind, ebenso wie die Schwämme vollständig imprägniert sind von der Sensibilität." Das vom Künstler selbst entwickelte und patentierte Blau (IKB=International Klein Blue) war für ihn das Symbol der Unendlichkeit. Die erste blaue Schwammskulptur zeigte er im Mai 1957 in der Ausstellung "Propositions monochromes" in der Galerie Iris Clert in Paris. Bald danach integrierte er Naturschwämme in seine monumentalen Wandbilder für das Theater Gelsenkirchen (1958-59). Im Sommer 1959 stellte er blaue Schwammskulpturen mit und ohne Sockel unter dem Titel "La fôret d’éponges" (Wald der Schwämme) in der Galerie Iris Clert aus.

Preis auf Anfrage

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